Deportation ins KZ der JVA-Straubing

Am Morgen des zweiten Tages in der JVA-Regensburg wurde Samuel Judäa aufgefordert sich bereitzumachen, er werde gleich abgeholt. Als man ihn in ein Auto verlud, ging er noch davon aus man bringe ihn zum Haftrichter*in. Wurde er doch tags zuvor bei der Festnahme belehrt, die JVA habe ihn unverzüglich dem Gericht vorzuführen, das ihn zu vernehmen und über eine weitere Freiheitsentziehung zu entscheiden hat - und auch erklärt, weshalb man ihn festhält!

Aber das Auto steuerte stadtauswärts, Samuel Judäa wußte nicht wohin es geht, keiner hat es ihm gesagt. Fragen stellen konnte er nicht, weil er stumm ist, auf fragende Gesten reagierte man nicht.

Man deportierte ihn ins KZ der JVA-Straubing. Drei Justizbeamte wurden für diese Deportation freigestellt. Einem Haftgericht wurde er nicht wie belehrt vorgeführt, auch von der JVA-Straubing nicht, was ein Verfassungsverstoß ist. U.a. Art. 102 BayVerf.

Samuel Judäa wurde Wochen in der JVA-Straubing festgehalten, in Vernichtungs­freiheitsberaubung. Die Justiz hat ihm gegenüber nicht begründet, weshalb man ihn festhält.

Für Haftsachen (Haftgericht) ist in Straubing das Amtsgericht Straubing zuständig, dessen Direktor ist zu dieser Zeit Amtsgerichtsdirektor Horst Böhm.

Wer auch immer angeordnet hat Samuel Judäa so lange im Auto zu transportieren, ist eine durch und durch Menschenverachten handelnde Person, eine Person die es liebt ein Menschen gequält und gefoltert zu wissen. Eine Person die billig in Kauf nimmt, daß ein Mensch massiv gesundheitlich geschädigt wird. Samuel Judäa wies die ihn festnehmen Beamten am Vortag explizit darauf hin, daß er den Transport im Auto nicht vertrage, das es nicht nur mit körperlichem Schmerz verbunden ist, sondern gesundheitliche Verschlechterung hervorrufen kann, was bei diesen Deportationen auch der Fall war.

Ein Rechtsbeistand wurde ihm verwehrt, er ist der totalen Rechtlosigkeit ausgesetzt. Wird nicht wie ein Mensch wie ihn das Grundgesetz beschreibt behandelt.

Deportationen in Bayern, Deutschland.