»Strafvereitelung im Amt«

»Strafvereitelung im Amt« ist, wie die Sache Samuel Judäa aufzeigt, in Bayern, von der Polizei bis hinauf ins Justizministerium, offensichtlich erlaub und gewollt, wenn es darum geht rechtsextreme-rassistische Staatsgewalt in Schutz zu nehmen, wäre Strafvereitelung im Amt nicht erlaubt, müßte dagegen vorgegangen werden — so wohl die Logik des Justizministeriums und der Strafverfolgung in Bayern.

Neonazis und deren Helfer*innen innerhalb der Bayerischen Strafjustiz und im Staatsministerium der Justiz genießen nahezu vollkommene Narrenfreiheit. So ist es für sie ein Leichtes von der Justiz verübte Freiheitsberaubung wie die an Samuel Judäa zu verdunkeln. „Strafvereitelung im Amt“ ist damit Tür und Tor geöffnet.

Wenn Freiheitsberaubung durch die Bayerische Strafjustiz sehenden Auges nicht verfolgt wird, ist es Strafvereitelung im Amt. Ebenso verhält es sich bei Strafvereitelung durch Unterlassen. Wenn eine Person belehrt wird, daß ein Gericht über Freiheitsentziehung zu entscheiden hat, aber diese dann mit Absicht nicht wie belehrt unverzüglich dem Gericht vorgeführt wird, aber Wochen verfassungsverstoßend festgehalten wird, dann ist die Verdunkelung dessen Strafvereitelung im Amt. Strafvereitelung im Amt ist, wenn man von solchem Kenntnis hat und es in verantwortlicher Position mir Absicht nicht verfolgt. usw. usf, p.p.

Hinweis: Es handelt sich hier nicht um ein juristischer Beitrag, es wird versucht aufzuzeigen wie es in Bayern gehandhabt wird.